WirtschaftsSchule 2012 II (Download)
Auf der ganzen Welt begeistert keine Sportart die Menschen so sehr wie Fußball. Und wie im Wirtschaftsleben gilt: Wenn etwas sehr beliebt ist, dann besitzt es einen hohen Wert. Oder flapsig formuliert: Dann fließt die Kohle.
Das war beim Fußball nicht immer so. Das erkennt man zum Beispiel daran, wie sich die Siegprämien der deutschen Nationalmannschaften entwickelt haben. Als das Team 1954 Weltmeister wurde, erhielt jeder Spieler umgerechnet 1280 Euro. Jeder Nationalspieler bekäme 300.000, wenn das Team 2012 Europameister wird. 1989 wurden die Nationalspielerinnen für den EM-Titel mit einem 41-teiligen Kaffeeservice belohnt. 2007 bekam jede der Frauen für den WM-Sieg 50.000 Euro. Warum?
Weil Unternehmen und Fernsehsender heute viel mehr Geld zahlen. Denn sie wissen, dass Tausende im Stadion sitzen und Millionen an den Fernsehern. Deshalb geht es in der Bundesliga oder bei der EM nicht nur um Pokale und Meisterschalen. Sondern vor allem um viel Geld. Wirtschaftliche Gesetze gelten immer - auch im Sport. Warum das so ist und wieso manche Spieler nach der Karriere trotzdem kein Geld mehr haben - das alles und noch viel mehr finden Sie in dem Sonderheft WirtschaftsSchule.
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