Vergütung deutscher Vorstandsorgane 2010
Die Studie stellt mit durchschnittlich 330 analysierten Unternehmen für die Jahre 2005 bis 2009 eine der bisher umfangreichsten Studien zum Thema Vorstandsvergütung in Deutschland dar. Durch die Berücksichtigung der Bezüge von ca. 1.000 Vorständen pro Jahr bildet sie eine breite Informations- und Vergleichsbasis für Vorstände und Aufsichtsräte bzw. institutionelle Anleger.
Studienschwerpunkt
Im Fokus der Analyse stehen
die beiden grundsätzlichen Gestaltungsdimensionen der
Vorstandsvergütung: Struktur und Höhe der gewährten Bezüge. Durch die
erhöhten Offenlegungspflichten konnten erfolgsunabhängige und
erfolgsorientierte Vergütungskomponenten umfassend erfasst und
detailliert analysiert werden.
Eine Berücksichtigung finden u.a. fixe Bestandteile (Fixum, sonstige
Vergütungen für Versicherungen etc.), jährliche Barvergütungen (Bonus,
Tantieme etc.) sowie aktienkursorientierte Vergütungsformen (Optionen,
virtuelle Aktien etc.).
Bei der Analyse der genannten
Vergütungsbestandteile wird auch auf die konkrete Ausgestaltung (z.B.
verwendete Erfolgskriterien, Nutzung von Bonus-Malus-Regelungen,
Sperrfristen) eingegangen.
Umfang
Es wurden grundsätzlich die im Prime
Standard der Deutsche Börse AG im Zeitraum 2005 bis 2009 gelisteten
Unternehmen analysiert, sodass die größten börsennotierten Unternehmen
erfasst sind. Unter anderem wurden die Unternehmen des DAX, MDAX, SDAX
und TecDax, d.h. der vier wichtigsten Börsenindices in Deutschland,
berücksichtigt.
Die Studie umfasst 74 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen.
Über die Studie
Die Untersuchung ist Teil
gemeinsamer Forschungsaktivitäten des Instituts für Unternehmensführung
(IBU) der Universität Karlsruhe (TH) und des Center for Entrepreneurial
and Financial Studies (CEFS) der Technischen Universität München zum
Themenkomplex Corporate Governance. Im Rahmen dieser
Forschungsaktivitäten befassen sich die Autoren Dr. Marc Steffen Rapp
(CEFS) und Dr. Michael Wolff (IBU) seit Jahren intensiv mit dem Thema
Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung. Die Studie erscheint jährlich in
Kooperation mit der Zeitschrift „Der Aufsichtsrat".

